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Deutsche Betas? Klar!
betaleser
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Über diese Community
Es gibt sie, deutsche Betaleser, aber sie sind scheu wie Rehe, so scheint es. Dieses Problem wollen wir versuchen, mit dieser Community zu lösen.

Juli 2013
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leyhlah [userpic]
Beta Reader für Horror/Supernatural/Drama

Hey,
ich brauche einen neuen Beta-Reader für eine virtuelle Serie. Der letzte Reader musste leider aus gesundheitlichen Gründen aufhören.
Es wäre recht praktisch, wenn du recht möglichst gute Grammatik- und Rechtschreibkenntnisse hast. Erfahrungen musst du nicht haben, Hauptsache du beherrscht die deutsche Sprache. Wenn das dein erstes lektorisches Projekt ist, ist das kein Problem, ich bin umgänglich. *g*

Zum Thema,
Redemption ist eine virtuelle Serie (ein Projekt was eine reale Serie detailiert imitiert, aber im Romanformat verfasst wird) in seiner ersten Season über dem Kopfgeldjäger Barak, Alex, seinen frischesten Zulauf und Subjekte wie Nathan, der konsequente Sozipath, Francine, der manische Feuerteufel und Ambrose, der suchtkranke Biokinetiker.

Vorab sollte gleich darauf hingewiesen werden, dass Redemption einige anstößige Thematiken besitzt und als FSK 18 zu betrachten ist.
Jene Bereiche können durchaus als aufwühlend empfunden werden (Schwerer körperlicher und psychischer Missbrauch ( u. a. Hebephilie, Pädophilie) Kannibalismus, Nekrophilie, Inzest, gewalttätiger Tod (z. B. durch Verstümmelung..), Hybristophilie (sexuelle Anziehung zu Kriminellen), Algolagnie (Lustschmerzstörung), Wahnsinn, (pseudo-)religiöse Thematiken (Gnosis, Agnostizismus).

Also nichts, was noch in keiner regulären Crime Sendung zur Prime Time vorkam... *g*

(Keine der vorliegenden Dinge ist unten angeführt als Probe, soll aber nur darauf hinweisen worauf man sich einlässt.)

Folgend sind ein paar kleine Leseproben, vielleicht helfen sie sich etwas darunter vorzustellen.

Auszug Synopsis
Alles was existiert, ist auf den Fragmenten etwas großem, etwas gutem und etwas schrecklichem erbaut. Der Boden unter uns ist nass von Blut und Tränen. In den Mauern um uns spiegeln sich die Schatten alter Zeiten wieder. In ihnen leuchten Schmerz, Hass und Glückseeligkeit. Jeder Schritt ist wie das Echo einer fremden Stimme. Wirr irren umher, auf der Suche nach Erkenntnis, oder einem Fetzen auf dem Leben steht. So sind wir die Geister anderer Zeiten. Wir wissen nicht, wer wir sind oder was wir tun. Ist es nur eine Reaktion auf etwas, was schon ewig begann und dessen wir nicht begreifen können. Wir stehen in einem errichteten Kasten, von fremden Händen. Wir leben um zu sein, die zu sein die wir sind.


Auszug Prolog
In der Natur des menschlichen Verstandes sind die Maße aller Dinge, an denen die Welt sich misst, wie Schatten und Licht. Sie bestimmten mit festen Schranken was der Mensch im Stande ist zu sehen. Sie wechseln sich in einem wenig farbigen Spiel ab und definieren wie wir denken. Unsere innere Moral erinnert uns daran was gut und böse ist, was wir anhand des uns aufgezeigten Wissens lieben und verachten müssen. Es ist wie ein Brett an dem mit strammen Nägeln die Manifeste unserer Kultur prangen. Der Mensch braucht diese Sicherheit, er braucht die ethnischen und moralischen Vorlagen, weil er kaum im Stande ist sich anders zu definieren. Würde er sich doch sonst unsicher in einer Höhle verstecken, weil er nicht wüsste, wessen Willkür er überlassen ist. Würde man ihm dieses aber streitig machen oder sogar entreißen wollen, wäre man nicht besser als der Mensch, der doch so gerne seine Wahrnehmung in Schachteln einhüllt. Man wäre er selbst, und man wäre das Monster vor dem er sich zu verstecken versucht.
Die absolute Toleranz wäre es zu akzeptieren, dass eben gut und böse, schwarz und weiß nur Worte sind die dieser Mensch schuf, damit die Welt eine Ordnung erhielt. Es sind nichts weiter als Begriffe, die nur in seinem eigenen Verstand Form annehmen
und darüber entscheiden wie er urteilt. Das ist auch gut, und es ist ergeben. Aber es ist nichts worüber wir erzählen wollen. Denn wir wollen uns davon distanzieren und uns vorstelle das diese Moral und Ethik nur eine Basis ist auf der wir unser Denken aufstützen. Ein fernes Licht auf das wir gucken, was uns aber nicht blendet. Also stellen wir uns vor wie es wäre, wenn schwarz und weiß nur Deckfarben auf einem Tuschkasten sind, weit entfernt aus unseren Gedanken.

Auszug Episode 2
Mechanisch brachten ihre Beine sie ins Wohnzimmer, wieder einmal. Ihr Blick wanderte durch den Raum, bis sie bemerkte, dass sie nicht alleine war. Dunkelblonde Haare schmückten einen Hinterkopf. Sie ahnte wer es war. Wie an dem Abend vor einigen Tagen lief sie an der Couch vorbei und richtete ihren Blick wieder auf Nathan. Er erwiderte aber nicht, sondern starrte auf den Bildschirm. Sie sah in die selbe Richtung. Es lief eine späte Wiederholung der Gilmore Girls.

”Ich mag das Mädchen. Sie erinnert mich immer an Blaubeermuffins.” Es war eine sanfte Nichtigkeit, aber es gab ihr die Courage sich auf die Ecke der Couch zu setzen. Näher wollte sie nicht kommen, sie kannte ihn einfach nicht gut genug nicht.

”Gibt  es das hier öfters - Panikattacken?” Es war ein leiser Kontrast zu den Stimmen, die aus dem Bildschirm dröhnten. Er musste genau aufpassen, sonst wäre ihre Frage untergegangen.
”Öfters? Das hier ist eine Ablagestelle für Freakfälle.” Er klang belustigt und Lex strich sich über den Nacken.

”Ich weiß nicht wirklich, warum ich hier bin.” Wieder ein leisen Huschen an Worten.

"Das weißt du schon. Du hattest wahrscheinlich einen scheiß Psycho-Anfall und irgendetwas Abgefahrenes ist passiert. Und jetzt bist du hier. Relativ einfach.” Er gestikulierte mit seinen Händen, als er sie über das aufklärte, was sie irgendwo tief drinnen schon wusste.

Sie versank in ihren Gedanken, Spiralen an Worten und Szenen drehten sich ineinander. Erinnerungen schossen hoch. Sie sah sich selbst mit Tränen verschmiert und konnte noch immer die Vibrationen der Gegenstände spüren. Die Bilder verloren sich im Chaos ihres Kopfes. Ihre blassen Finger glitten zu ihrem Bauch. Abrupt sprang sie auf und lief aus dem Zimmer. Nathans Blick wanderte ihr hinterher, ein Grinsen schob sich über seine Lippen und ihr warf der davon eilenden Frau ein paar Worte hinterher.

”Eine gute Nacht noch.”


Auszug Episode 3 Teil 1
Nathan Crane, selbst noch ein Kind, kniete sich vorsichtig vor seine 12 jährige Schwester. Als er seine Hand nach ihr ausstreckte, um ihre nackten Füße zu berühren, zuckte sie zurück. Tränen formten sich in seinen hellbraunen Augen. Sie ähnelten dem des kleinen Mädchens unfassbar. Die Rehaugen schauten auf und erkannten ihren Bruder. Sie weiteten sich und die Hände griffen zitternd nach ihm. Doch bevor sie ihn berühren konnten, zog ein heftiger Ruck ihn von der einzigen Person weg, die er liebte. Er wurde gegen die Wand geworfen, ohne jegliches Gefühl von Mitleid. Wie ein altes Stück Fleisch, an denen die Maden schon fraßen. Sein Rücken kollidierte hart mit den Steinen. Er biss seine Zähne zusammen, ein Zischen entkam ihm. Der Schmerz war so groß, dass er die Augen schließen musste.
Doch die Schlitze öffneten sich wieder, als der das hysterische Schreien seiner Schwester vernahm. Ihr Vater hatte sie grob an den Haaren gepackt. Er machte sich nicht einmal die Mühe das Mädchen hoch zu heben, er zog sie auf der Erde hinter sie her. Die Arme wirbelten umher. In der Hoffnung Nathan erreichen zu können, doch er war Meter von ihr entfernt. Auch wenn irgendwo tief in ihr, die Reste ihrer verbliebenen kindlichen Naivität daran glaubten, ihr erreichen zu können, wenn sie es einfach nur genug wollte. Aber es geschah nichts dergleichen. Es sollte eine trügerische Illusion bleiben. Die Beine versuchten sich gegen den heftigen Druck zu wehren, doch es brachte nichts. Sie war zu geschwächt, nur der Teppich bäumte sich auf.
Ihr Gesicht, dass von den Schreien grotesk verzerrt war, zerbrach wie ein Glas, dass unsorgsam berührt wurde. Die Scherben rieselten in sein Verstand und setzten sich zu einem neuen Bild zusammen.

Auszug Episode 3 Teil 2
Schweiß bedeckte seinen kompletten Körper. Wie ein Film hatte es jeden Zelle seines Körpers für sich beansprucht. Seine Augen waren aufgerissen, wie damals, und starrten in die Dunkelheit. Nathan hörte sich selbst, wie er Schnappatmungen von sich ließ. Seine Hand fuhr zum Nachttisch und griff bebend nach einem Glas Wasser. Das kalte Wasser fuhr seine Speiseröhre runter und schenkte ihm ein vernichtend kleines Gefühl an Trost. In seinem Inneren tobte noch immer der Sturm seiner Erinnerung. Es schien ihn rings um anzufressen. Zu wenig gab ihm das Wasser Ruhe, also machte er sich erneut auf die Suche. Er hielt eine kompakte Flasche in der Hand, in der eine goldene Flüssigkeit schwamm. Erst wollte er sie in das Glas schütten, dann aber setzte er die Flasche an seine Lippen. Nathan gurgelte etwas, dann schluckte er den Whisky runter.


Auszug Episode 5
Nastasya knirschte mit den Zähnen. Die Gedanken in Sorgen getaucht. So viel raste durch ihren Kopf. Unzählige Ängste vor dem, was gleich vor ihr liegen könnte. Es war wie eine dunkle Vorahnung, die sie umgab, als wäre es ein Mantel. Die Füße trugen sie noch einige Schritte, dann kam sie an. Sie legte ihre Hände gegen die Tür. Ein eigenartiges Klopfen ertönte auf der anderen Seite. Es hatte einen hohlen Klang. Sie biss sich auf die Lippen und stieß die Tür mit aller Macht auf. Dann ertönte ein Schrei.
Sie merkte nicht, wie er ihrer eigenen Kehle entkam. Nackte blasse Füße prallten immer wieder gegen eine Bettkante. Sie ragten aus einem langen Nachthemd heraus, eines wie Nastasya es trug. Ihre Augen flogen auf den Hals. Er war völlig zerquetscht und mit tief roten Schmarren versehen. Das sonst hübsche Gesicht, der jungen Frau was an dem Seil hing, war durch den gewaltsamen Tod entstellt. Die blassen grünen Augen waren hervor gequollen. Die zwar kleinen aber vollen Lippen waren wulstig und die Zunge war über sie hinweg gekrochen und hing heraus. Die langen hellen brauen Haare umrahmten sie auf eine letzte makabere schöne Weise.
Nastasyas Kehle spannte sich an, die Pupillen nahmen nahezu riesige Ausmaße an. Der Name des Mädchens rasten ihr durch den Kopf. Immer wieder. Josephine.
Der schmale Mund riss auf bis der Kiefer knackte. Tiefes Schwarz lag in ihm und wie ein Chor erklang ein Surren. Leises kleines Flügelschlagen, erst leise. Dann wurde es mit jeder schwindenden Sekunde lauter. Nastasya erstarrte, als tausende kleine Motten aus Josephines Rachen empor klommen.


Comments

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